Laut der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention ist etwa jeder fünfte bis sechste Erwachsene im Laufe seines Lebens von einer Depression betroffen. Diese Krankheit ist eine ernsthafte Herausforderung und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Doch es gibt Hoffnung: In der l(i)ebenswerten Region rund um Ulm gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote für Betroffene und ihre Angehörigen. In unserem heutigen Blog-Beitrag stellen wir dir die wichtigsten Anlaufstellen vor.
Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle (IBB-Stelle)
Die IBB-Stelle in der Bleichstraße 1/2 in Ulm bietet Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörige, um ihre Rechte und Interessen zu wahren. Hier erhalten Betroffene kostenfreie Informationen über lokale Hilfs- und Unterstützungsangebote. Zudem wird bei Beschwerden zwischen den Betroffenen und psychiatrischen Einrichtungen Hilfe und Vermittlung angeboten. Die Vermittlung erfolgt anonym, vertraulich und kostenlos, jedoch ohne rechtliche Beratung.
Psychologische Beratungsstellen der Diakonie und Caritas
Auch die Diakonie und die Caritas, die für ihr gemeinnütziges Engagement bekannt sind, bieten in Ulm und Umgebung psychologische Beratungsstellen an. Diese Stellen helfen Menschen, in schwierigen und scheinbar aussichtslosen Situationen Lösungen zu finden und psychische Krisen zu bewältigen. Betroffene können sich darauf verlassen, dass sie dort auf Fachleute treffen, die sich Zeit nehmen, aufmerksam zuhören und genau hinsehen.
Selbsthilfe-Büro KORN – die Anlaufstelle für Selbsthilfegruppen
Für diejenigen, die statt einer psychologischen Beratung eine Selbsthilfegruppe bevorzugen, stellt das Selbsthilfebüro KORN eine wertvolle Ressource dar. In einem kürzlich veröffentlichten Blog-Beitrag haben wir bereits ausführlich über die Angebote dieses Büros berichtet. Den Artikel könnt ihr hier noch einmal nachlesen.
Schnelle Unterstützung an Hochschulen
Studierende, die längere Zeit auf einen Therapieplatz warten müssen, können sich auch an die Beratungsstellen ihrer Hochschule oder Universität wenden. Dort wird oft schnelle Hilfe angeboten, die zwar keine vollständige Therapie ersetzt, jedoch vorübergehend Unterstützung leisten kann. Im Falle der Hochschule Neu-Ulm ist dies beispielsweise das sogenannte BIZEPS, das unter der Leitung von Christoph Giebeler steht.