Wer Lust auf eine kleine Auszeit im Grünen hat und in der l(i)ebenswerten Region rund um Neu-Ulm, Ulm oder Biberach an der Riß unterwegs ist, sollte Blaubeuren unbedingt auf die Liste setzen. Zwischen Felsen, Wald und klaren Quellen wartet dort ein besonderes Highlight: die Felsformation „Küssende Sau“. Und ja, der ungewöhnliche Name kommt nicht von ungefähr…
Doch beginnen wir ganz am Anfang: Unser Ausgangspunkt war der Bahnhof in Blaubeuren, der sich vom Ulmer ZOB aus schnell und unkompliziert erreichen lässt. Perfekt also für alle, die ohne Auto unterwegs sind oder einfach entspannt anreisen möchten.
Von dort aus lohnt es sich, eine Navigations-App wie Komoot griffbereit zu haben. Die Route ist zwar gut ausgeschildert, aber digitale Unterstützung sorgt dafür, dass man jederzeit den Überblick behält – besonders, wenn man kleine Abzweigungen oder alternative Pfade mitnehmen möchte.
Mäßig anspruchsvoll – und voller Highlights
Der Schwierigkeitsgrad dieser Tour lässt sich am besten als mäßig beschreiben. Es gibt Passagen, in denen der Weg deutlich ansteigt, und an manchen Stellen ist es hilfreich, sich kurz an einem Baumstamm abzustützen, um nicht ins Rutschen zu geraten. Trotzdem ist die Runde insgesamt gut machbar – auch für alle, die keine geübten Bergziegen sind.
Und vor allem: Sie lohnt sich. Entlang der Strecke warten mehrere Highlights, die diese Wanderung so besonders machen, darunter:
- die markante Felsformation „Küssende Sau“, entstanden aus versteinerten Korallen des Urmeeres
- die Ruine Günzelburg auf einem bewaldeten Hügelrücken
- die historische Altstadt von Blaubeuren
- der tiefblaue, sagenumwobene Blautopf
- der Knoblauchfelsen als schöner Aussichtspunkt
- das Rusenschloss (Ruine Hohengerhausen) mit weitem Blick ins Ach- und Blautal
Wie lange dauert die Tour – und was steckt hinter der „Küssenden Sau“?
Je nachdem, wie eng man sich an die vorgeschlagene Route hält, kann die Dauer der Wanderung leicht variieren. Als grobe Orientierung gibt Komoot rund 3,5 Stunden an – ein guter Richtwert für alle, die die Tour entspannt angehen möchten.
Und nun zu dem Teil, auf den ihr wahrscheinlich schon gewartet habt: Was hat es eigentlich mit der „Küssenden Sau“ auf sich?
Der Name ist tatsächlich wörtlich zu nehmen. Die Felsformation erinnert in ihrer Silhouette an zwei Schweine, die sich mit ihren Rüsseln berühren – daher die charmante Bezeichnung. Wenn ihr das Beitragsbild dieses Artikels anschaut, erkennt ihr die Form sofort.